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Der Gardasee

Entdecken Sie die Wunder des Gardasees, die Geschichte und die zu besuchenden Orte während Ihres Urlaubs in den zahlreichen Campingplätzen und Feriendörfer: Sie werden in ein Bereich untertauchen, das reich an Charme, zeitlosen Ortschaften wo Sagentätet staagefunden haben, Landschaften, die Dischter und Schriftsteller inspiriert haben und die typischen Produkte von einem Land probieren, die einzigartigen gastronomischen Routen anbietet.

Sind Sie bereit, in die Geschichte unterzutauchen?

Der Gardasee, der auch “Benaco” genannt wird, ist ein sehr geschichtsträchtiger See und der größte Voralpensee Italiens. Der Name “Benaco” scheint keltischen Ursprungs zu sein. Er kommt von dem Wort “Ben”, das “Spitze” bedeutet und sich auf die kleinen Halbinseln und Landzungen des Sees bezieht. Bereits griechische und lateinische Dichter wurden von dem See zu wunderschönen Zeilen inspiriert; auch Dante hat ihm in seiner „Göttlichen Komödie“ zwei Dreizeiler mit zahlreichen geographischen Angaben gewidmet.

Allgemeine Informationen

Der aktuelle Name „GARDA“ geht auf das Mittelalter zurück und kommt von dem gotischen Wort „Warda“ (Wache), das Bezug auf die über dem gleichnamigen Golf thronende Festung nimmt. Das freundliche Ambiente, das milde Klima, die wunderschöne Landschaft des nördlichen Seeteils, die Muränenhügel im südlichen Teil, die weitläufigen Olivenhaine und Weinberge, die Farben der Blumen - insbesondere der Bougainville - die Geschichte sowie die Arbeitsamkeit der Bewohner haben der Gegend rund um den Gardasee Wohlstand gebracht. Die Gegend bietet eine einzigartige Landschaft und Umwelt sowie eine besondere geomorphologische Formation.

Er ist der einzige Voralpensee, der sich auf einer Hochebene ausdehnt und sein Aussehen verändert: aus einem Tal-See mit den Eigenschaften eines Fjords und den Gemeinsamkeiten anderer subalpiner Seen wird ein kleines Meer auf dem Flachland. Wer aus dem Norden Europas anreist und durch das Tal „Valle Lagarina“ fährt, erreicht Torbole und Riva del Garda. Hier wird der Eindruck erweckt, sich in einer Landschaft zu befinden, die einem nordischen Fjord ähnelt, und auf der Ostseite von dem Monte Baldo überragt wird.

Das Wasser des Gardasees kommt aus zwei unterschiedlichen Quellen: aus direktem Niederschlag auf die Oberfläche sowie durch oberflächiges und unterirdisches Ablaufen. Der See ist keine einfache homogene Mischung von unterschiedlichen Wassertypen; er wird vielmehr durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Lebensräumen gekennzeichnet, von denen jeder einen Mikrokosmos bildet. Das Sonnenlicht dringt ein und schafft nach physikalischen Gesetzen die Transparenz des Wassers sowie seine azurblaue Farbe. Aufgrund seiner Eigentümlichkeiten und seiner Faszination hat der Gardasee viele Wissenschaftler angezogen, die nach seinem Ursprung und seiner Geschichte forschten.

Im Jahr 1786 fuhr der Dichter Wolfgang Goethe auf seiner “Italienischen Reise” mit dem Boot an den Ufern des Sees entlang und wurde von der Lebendigkeit dieser Gegend , von dem herrlichen Ausblick auf die weitläufigen Olivenhaine und die Gewächshäuser mit Zitrusfrüchten regelrecht verzaubert: Goethe, ein Mann aus dem Norden, war von all diesen landschaftlichen Aspekten tief beeindruckt und nahm sie als Vorboten der mediterranen Natur wahr; er war so begeistert, dass er anderen deutschen, französischen und englischen Literaten diese Gegend empfahl. Sie folgten seiner Empfehlung und wählten den Gardasee als Ort der Ruhe und Erholung sowie als Hintergrund ihrer Romane. Von da an wurden von dem mediterranen Klima, dem Licht und von den Farben des Sees immer mehr Besucher angezogen.

Die Fläche von 368 km2 grenzt an drei Regionen an: an die Lombardei im Westen, an Venetien im Osten, an das Trentino im Norden, mit drei wirtschaftlich wichtigen Provinzen: Brescia, Verona und Trient.

  • Länge 52 km
  • Breite 16-42 km
  • Oberfläche 368 km2 ca.
  • Umfang 158 km
  • Max. Tiefe 346 m
  • Höhe ü.d.M. 65 m

Der Monte Baldo

Der Monte Baldo ist mit seinen 2.218 Metern Höhe der Wächter des Gardasees; er bietet zauberhafte Ausblicke, Wanderungen auf ausgeschilderten Pfaden sowie das ganze Jahr über die Blüte seltener botanischer Arten.
Der mächtige Monte Baldo beherrscht das Panorma und erhebt sich über dem östlichen Teil des Gardasees von San Vigilio bis Torbole: mächtig, hoch, ausgedehnt und isoliert... dominiert er den gesamten See. Er ist von jedem Winkel des Sees bestens zu sehen und sofort erkennbar.
Für die Bewohner des Gardasees ist der Monte Baldo nicht irgendein Berg, da in der Vergangenheit seine Wiesen und Wälder der Bevölkerung zahlreiche Hilfs- und Nahrungsmittel lieferten (Beeren, Wurzeln, Kastanien, Heu, Milch, Holz).
Der Name „Baldo“ kommt vom deutschen Wort „WALD“.

Der Monte Baldo ist eine „Goldmine“ an Vegetation und Natur. Es gibt hier zahlreiche seltene Pflanzen, Blumen und Bäume, die ausschlieβlich in dieser Umgebung wachsen. Er ist der Lebensraum von circa 2.000 wilden Pflanzen, weshalb ihm der Titel „GARTEN EUROPAS“ verliehen wurde.
In den vergangenen Jahrhunderten stieg man auf den Berg, um Pflanzen zu suchen, die zur Heilung von Krankheiten benutzt wurden.
Auf diesen Steilhängen war eine vielseitige Fauna, wie Wölfe, Adler und Bären präsent. Heute leben dort weniger seltene Arten wie Rehe, Rotfüchse, Steinadler, Auerhühner, Hirsche, Sperber, Schneehühner und Berg-Sperber ...und viele verschiedene herrlich bunte Schmetterlinge.

Geschichte und Bevölkerung

Seit der Bronzezeit bietet der See einen Lebensraum für die Menschen, die aus ihm Lebensmittel bezogen und sein Gewässer befuhren, was die häufigen Pfahlbautenfunde belegen.
Im Mittelalter begannen die Römer die ländliche Umgebung Veronas zu kolonisieren und stabilere Ansiedlungen zu bauen, die BURGEN: die Anordnung der Ortschaften entlang der Seeufer (Peschiera, Lazise, Bardolino, Torri del Benaco, Garda, Malcesine) kommt von der Dorf-Burg-Kombination und den Verteidigungssystemen, die bis zum Sieg der Venezianer über die Visconti aus Mailand und die Carraresi aus Padua erhalten blieb; dann nahm die Bevölkerungsentwicklung in den umliegenden Gebieten ihren Lauf und auch die Landwirtschaft wurde gefördert (Zucht von Seidenraupen, die sich von den Blättern der Maulbeerbäume ernährten).

Auf den Hügeln wurden Olivenhaine und Weinberge angelegt, während hingegen an dem zur Provinz Brescia gehörenden Ufern Zitrusfrüchte angebaut wurden. Im Hinterland wurden Schafe gezüchtet, in den Waldgebieten war der Ertrag das Holz. Der Fischfang war die Haupteinnahmequelle der Ortschaften am See.
Das ÖSTLICHE UFER des Gardasees, das heute zu der Provinz von Verona gehört, war 1400 noch nicht so autonom und industrialisiert wie der westliche Teil. Die Dörfer des Veroneser Distrikts schufen die „GARDESANA DELL’ACQUA“, eine Art steuerlicher Verband, der zum Hauptziel hatte, Schmuggel und andere Vergehen zu unterdrücken.
Pest, Cholera und Hungernot suchten ab 1500 den Gardasee heim, vor allem den östlichen Teil, weil er aufgrund seiner Beschaffenheit den problemlosen Durchzug ausländischer Heere ermöglichte. Nach 1815 wurden hier die Schlachten der Unabhängigkeitskriege ausgetragen, bis im Jahre 1859 das lombardische Ufer, 1866 das venetische Ufer und schließlich 1918 das trentinische Ufer an Italien fielen.
Zahlreiche Zeugnisse all dieser historischen Ereignisse sind in den Museen der Gegend und in der Gegend selbst zu finden.

Produkte des Gardasees

Eine der typischen Produkt des Gardasees ist das native Olivenöl extra. Es ist leicht und delikat und wird durch das Qualitätssiegel „geschützte Ursprungsbezeichnung“ unverwechselbar.
Der exzellente Wein, der zu jedem Gericht optimal kombiniert werden kann, wird in den Weinanbaugebieten des Gardasees hergestellt: Nosiola, Merlot, Cabernet und der Vin Santo (Dessertwein) im nördlichen Teil, Garda Classico Groppello aus der Gegend Valtenesi, Bardolino und Lugana am unteren Gardasee.

Es gibt verschiedene Weinstraßen, die durch die Weinanbaugebiete führen und die Düfte und Geschmäckern der Gegend entdecken lassen…
Der obere Gardasee bietet wunderschöne Wintergärten mit Zitronenbäumen und Orangerien. Auf keinem anderen Fleck der Welt gibt es diese „Gewächshäuser“, die den Anbau von Zitrusfrüchten möglich machen.
Es gibt aber auch zahlreiche andere Produkte dieser Gegend:

- Seefische: der Fischreichtum des Gardasees steigt in den letzten Jahren konstant, dank gezielter Maßnahmen zur Reproduktion von Reinanken, Hechten und Barschen. Außerdem gibt es Aale, Rohrkarpfen, Schleie, Karpfen, Felchen, Lauben, Quappen, Renken, Königsbarsche und Forellen, „die Königin des Gardasees“. Unter den zahlreichen Arten, die in den Gewässern des Gardasees leben, gibt es eine seltene und von Feinschmeckern sehr begehrte Art, die nur im Gardasee vorkommt: die Gardaseeforelle.
- Käse: die antiken Käsereitraditionen leben heute mit der Herstellung des Weichkäses “Formagella di Tremosine”, des Käses “Garda”, ein Halb-Weich- Käse mit hartem und halbgekochtem Teig und des unverwechselbaren Bergkäses “Tombea”, fort.
- Kastanien: ihnen ist das Kastanien- und Maronenfest gewidmet, das im Oktober in San Zeno di Montagna stattfindet.
- Trüffel: Sowohl in den Bergen, zum Beispiel auf dem Monte Baldo, als auch auf den Muränenhügeln des Gardasees findet man ausgezeichnete Trüffel. Am Gardasee gibt es den schwarze Trüffel: er ist groß, zart, leicht verdaulich, hat eine rundliche Form sowie einen intensiven und angenehmen Duft.
- die bekannten Tortellini von Valeggio werden ausschlieβlich per Hand zubereitet; sie bestehen aus einem sehr dünnen Teig mit Fleischfüllung.

Klima

Der See ist ein Wärmespeicher, gekennzeichnet durch ein Klima, das als submediterran definiert werden kann. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 12°C. Im Juli und im August werden Temperaturen von 25°-27° C erreicht.
Die Wassermasse des Sees, deren Temperaturschwankungen minimal sind, trägt zu einem milden Klima der Gardaseegegend bei. Diese Tatsache ist einer der Hauptgründe für die Beliebtheit des Gardasees bei Besuchern aus Nordeuropa.
Ein weiterer Faktor für das milde Klima, mit einer angenehmen Brise im Sommer, ist die Sonnenlage der Ostseite des Gardasees, die zur Provinz Verona gehört und pro Tag zwei Stunden länger Sonne als die Westseite hat.

Der Frühling und der Herbst sind die regenreichsten Jahreszeiten; der Sommer hingegen ist mediterran, d.h. trocken mit starken Gewittern, besonders im August. Im Winter sind die Temperaturen höher als in den umliegenden Gebieten und die Niederschläge sind gering; Nebel gibt es nur sehr selten am unteren Gardasee.
Der See ist der Mittelpunkt der Gardaseelandschaft; aber auch die Berge beeinflussen erheblich die Schönheit der Landschaft und der Natur. Aufgrund des milden Klimas gedeiht an den Seeufern und in den Hügeln eine üppige Flora, während in den Bergen zahlreiche unterschiedliche Pflanzenarten bewundert werden können.

WASSERTEMPERATUREN LUFTTEMPERATUREN
Januar 6° - 10° C 1° - 12° C
Februar 6° - 10° C 6° - 16° C
März 6° - 10° C 10° - 20° C
April 10° - 14° C 15° - 25° C
Mai 13° - 18° C 18° - 30° C
Juni 15° - 20° C 22° - 34° C
Juli 20° - 24° C 25° - 37° C
August 23° - 26° C 25° - 37° C
September 23° - 26° C 20° - 30° C
Oktober 16° - 22° C 14° - 24° C
November 10° - 16° C 5° - 18° C
Dezember 6° - 10° C 3° - 16° C

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